Säugetiere
im Glemstal
Sie finden hier eine Dokumentation der wildlebenden Säugetierwelt im unteren Glemstal.
Alle Fotos aus dem unteren Glemstal
(Markungen Schwieberdingen, Hemmingen und Markgröningen)
Für Hinweise und Ergänzungen und eigene Beobachtungen aus dem unteren Glemstal
sind wir dankbar. Bitte schicken Sie uns eine
kurze mail.
Klick auf "... mehr" öffnet die Beobachtungen
und weitere Fotos des Tieres im Glemstal.
Meine Häufigkeitsangabe ist subjektiv und benachteiligt
fotoscheue versteckt lebende Subjekte
Ordnung Nagetiere (Rodentia) | ||||
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Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) |
Siebenschlaefer (Glis glis) |
Bisam (Ondatra zibethicus) |
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Familie Hörnchen (Sciuridae) Ordnung Nagetiere (Rodentia) |
Familie
Bilche (Gliridae) Ordnung Nagetiere (Rodentia) |
Fam. Wühlmäuse (Arvicolinae) Ordnung Nagetiere (Rodentia) |
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gelegentlich | nachts | in der Glems, selten | ||
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Rötelmaus (Myodes glareolus) |
Waldmaus (Apodemus sylvaticus) |
Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis) |
Feldmaus (Microtus Arvalis) |
Wanderratte (Rattus norvegicus) |
Fam.
Wühler (Cricetidae) Ordnung Nagetiere (Rodentia) |
Fam. Langschwanzmäuse (Muridae) Ordnung Nagetiere (Rodentia) |
Fam. Langschwanzmäuse (Muridae) Ordnung Nagetiere (Rodentia) |
Fam. Langschwanzmäuse (Muridae) Ordnung Nagetiere (Rodentia) |
Fam. Langschwanzmäuse (Muridae) Ordnung Nagetiere (Rodentia) |
gelegentlich | gelegentlich | selten | verbreitet | selten |
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drei unbestimmte Mausarten |
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Ordnung Fledertiere (Chiroptera) |
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graues Langohr (Plecotus austriacus) |
Großer Abendsegler (Nyctalus noctula) |
Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) |
großes Mausohr (Myotis myotis) |
mehr Fledermausarten |
Fam. Vespertilionidae
(Glattnasen) Ordnung Fledertiere (Chiroptera) |
Fam. Vespertilionidae
(Glattnasen) Ordnung Fledertiere (Chiroptera) |
Fam. Vespertilionidae
(Glattnasen) Ordnung Fledertiere (Chiroptera) |
Fam.
Vespertilionidae (Glattnasen) Ordnung Fledertiere (Chiroptera) |
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Schwieberdingen Gartenstr. | Markgröningen: Platanen am Esslinger Tor, Schwieberdingen: Battnerstr., Immental | Hemmingen, Schwieberdingen Battnerstr. |
(Kirche in Unterriexingen, Schwieberdingen) | nachts |
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Ordnung Hasenartige (Lagomorpha), Ordnung Paarhufer (Artiodactyla) | ||||
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Feldhase (Lepus europeus) |
Reh (Capreolus capreolus) |
Wildschwein (Sus scrofa) |
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Fam. Hasen (Leporidae) Ord. Hasenartige (Lagomorpha) |
Fam. Hirsche (Cervidae) Ordnung Paarhufer (Artiodactyla) |
Fam.
Echte Schweine (Suidae) Ordnung Paarhufer (Artiodactyla) |
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häufig im Feld | sehr häufig | nachtaktiv und selten | ||
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Ordnung Raubtiere (Carnivora) |
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noch ohne Foto im Glemstal | noch ohne Foto im Glemstal |
Dachs (Meles meles) |
Mauswiesel (Mustela nivalis) |
Steinmarder (Martes foina) |
Hermelin (Mustela erminea) |
Iltis (Mustela putorius) |
Fam. Marder (Mustelidae), Ordnung Raubtiere (Carnivora) |
Fam. Marder (Mustelidae) Ordnung Raubtiere (Carnivora) |
Fam. Marder (Mustelidae) Ordnung Raubtiere (Carnivora) |
Fam. Marder (Mustelidae) Ordnung Raubtiere (Carnivora) |
Fam. Marder (Mustelidae) Ordnung Raubtiere (Carnivora) |
alle Baue besetzt | gelegentlich | selten | selten | sehr selten |
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noch ohne Foto im Glemstal | |||
Rotfuchs (Vulpes vulpes) |
Waschbaer (Procyon lotor) |
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Fam. Hunde (Canidae) Ordnung Raubtiere (Carnivora) |
Fam.
Kleinbären (Procyonidae) Ordnung Raubtiere (Carnivora) |
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nachtaktiv und nicht selten | sehr selten | |||
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Ordnung Insektenfresser (Eulipotyphla, früher: Insectivora) |
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noch ohne Foto im Glemstal |
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Braunbrust-Igel (Erinaceus europeus) |
Spitzmaus (Crocidura sp.) |
Wasserspitzmaus (Neomys fodiens) |
Maulwurf (Talpa europeae) |
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Fam. Igel (Erinaceidae) Ordn. Insektenfresser (Eulipotyphla) |
Fam.
Spitzmäuse (Soricidae) Ordnung Insektenfresser (Eulipotyphla) |
Fam.
Spitzmäuse (Soricidae) Ordnung Insektenfresser (Eulipotyphla) |
Fam. Maulwürfe (Talpidae) Ordnung Insektenfresser (Eulipotyphla) |
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abends häufig | gelegentlich | erloschen? | verbreitet | |
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Haben jetzt eine eigene Seite: nicht wildlebende Säugetierarten im Glemstal: | ||||
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Katzen (evtl. halbwild) |
Schafe und Ziegen (nicht wildlebend) |
Reiter und Pferde (auch nicht wildlebend) |
eine lustige Statistik | |
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►Braunbrust-Igel
(Erinaceus europeus)
Ein putziges Tier. Die Kinder mögen es. Verbreitet
im Glemstal
►Wir erzählen
eine Geschichte zum Igel
im Gemeindeblatt
Schwieberdingen und Hemmingen:
Ausgabe | Titel |
Foto |
6.11.2008 Woche 45 |
Tiere unserer Heimat: Der Igel "Bunte Blätter fallen, graue Nebel wallen"- dieses Herbstlied beschreibt schön die aktuelle Stimmung draußen in der Natur. ...mehr |
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12.11.2010 Woche 45 |
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Igel können Sie im Glemstal vor allem in der Dämmerung oder nachts sehen. Auch tagsüber und sogar bei hellem Sonnenschein sind gelegentlich Igelbeobachtungen möglich, Während ich still am 18.9.2004 auf der Wiese im Glemstal am Felsenberg saß und das Geschehen vor mir und auf dem Weg beobachtete, hatte ich hinter mir schon öfter eine Art Scharren gehört, etwa wie von einem Vogel. Als ich mich umsah, sah ich den Igel. Der streunte ganz langsam über die große Wiese am Felsenberg und hielt öfter mal an.
Ich bedanke mich bei Herrn Uwe Krämer aus Schwieberdingen für die Fotos dieser vier
putzigen jungen Schwieberdinger Igel. Zusammen mit Ihrer Mutter haben sie im
Herbst 2008 in einem Schwieberdinger Garten im Ort gewohnt und wurden mit
Katzenfutter gefüttert.
Unsere Freunde in der Gartenstrasse in Schwieberdingen haben im Oktober 2006 ein
Igelnest unter ihrem Strandkorb gefunden. Der Igel hat dort Mitte Oktober Gras
hingebracht und sich daraus eine Art rundes Nest gebaut. Das Nest ist trocken
und isoliert durch den draufstehenden Strandkorb.
Mein bisher spätestes Igelfoto im Jahr ist von Anfang November.
Anfang November 2006 war dieser Igel im Glemstal bei der Realschule
Schwieberdingen offenbar noch immer nicht in der Winterruhe und streunte
tagsüber langsam über die Wiese und schnuffelte immer im Laub.
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1.11.2008
Schwieberdingen ein Garten im Ort Foto von Uwe Krämer |
1.11.2008
Schwieberdingen ein Garten im Ort Foto von Uwe Krämer |
28.10.06 Schwieberdingen Kamera: Pentax Optio S |
5.11.06 14:20 Schwieberdingen Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 |
5.11.06 14:20 Schwieberdingen Kamera: Pentax Optio S |
Vier junge Igel werden in einem Schwieberdinger Garten gefüttert. Essen immer am selben Napf |
der Jungigel hinten hat es jetzt schwer an das Futter zu kommen | ein Igelnest unterm Strandkorb: der Igel hat Mitte Oktober aus Gras eine Art rundes Nest gebaut. |
Dieser Igel ist Anfang November noch nicht in
der Winterruhe und streunt noch herum ►zur Naturfoto-Galerie |
Igel im November tagsüber unterwegs an der Realschule Schwieberdingen:
streunt über diese Wiese und schnuffelt im Laub (aufs Foto klicken zum Reinzoomen bis zum Auge des Igels) |
Igel werden ausgewildert
sie gehören in die Natur
Kerstin Cotrus aus Hemmingen schreibt mir am 26.10.2010: "anbei ein paar Fotos
von unserem kleinen Gast, Igel Fridolin. Heute haben wir ihn sehr zum Leidwesen
der Kinder im Garten von Wolfram Bock in die Freiheit entlassen. Herr Bock hat
mir erklärt, dass Fridolin bis zum Winterschlaf noch genug Futter in der Natur
finden wird um das erforderliche Gewicht zu erreichen. Familie Bock´s Garten ist
das reinste Igel-Paradies, verwildert, mit Fallobst, Komposthaufen, viel Gebüsch
und Laubhaufen, fernab von der Straße. Auch wenn´s bei Amrei dicke Tränen gab,
dort fühlt sich Fridolin sicher bedeutend wohler als bei uns im ausrangierten
Meerschweinchen-Käfig (leihweise von sehr netten Nachbarn)."
Im Vorjahr 2009 hatte die Familie Cotrus aus Hemmingen schon einmal einen Igel.
Kerstin Cotrus schrieb mir in 9/2009: " Unserem Igel "Stupfi"
geht es ganz gut. Als ich mit Dir gesprochen habe wog er nur 198g. Wir haben uns
dann beim Tierarzt informiert, und der meinte wir sollen ihn gut füttern bis er
genug wiegt. Heute hat er 575g. Am Samstag werden wir ihn ( sehr
zum Leidwesen der Kinder) in den Wald bringen. Wir wollen ihn dort auswildern,
wo das weiße Reh lebt. Ich denke, dass ist der ideale Igel-Platz. Auswildern
soll man Igel am Abend, da sie ja nachtaktiv sind."
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26.10.2010
Hemmingen ein Garten beim Ort Foto: Romeo Cotrus |
26.10.2010
Hemmingen ein Garten beim Ort Foto: Romeo Cotrus |
26.9.2009 Hemmingen Zeilwald Richtung Eberdingen Kamera: Fuji Finepix F100 |
26.9.2009 Hemmingen Zeilwald Richtung Eberdingen Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
der kleine Igel "Fridolin" |
der kleine Igel "Fridolin" |
der junge Igel "Stupfi" im Schuhkarton wiegt 575 g und wird jetzt ausgewildert |
wir suchen eine neue Heimat für den Igel Stupfi
(im Schuhkarton!) im Wald bei Hemmingen ... mehr über unseren → Zeilwald in Hemmingen |
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18.10.2012 Schwieberdingen NABU-Raum, Aktiventreff Kamera: Fuji Finepix F200 |
18.10.2012 Schwieberdingen NABU-Raum, Aktiventreff Kamera: Canon EOS 5D MkIII / 24-105 |
23.4.2008 Hemmingen-Eulenbergwald,
Kamera: Fuji Finepix F30 |
v.l.n.r.: Günter Krämer, Thomas Schaller, Igel, Conny Blazun, Monika Borówka | Der Igel lief vor dem NABU-Raum herum. Wir haben ihn betrachtet. Er war etwas leicht, aber bis in den November kann er sich noch gut Winterspeck anfuttern in freier Wildbahn. Wir haben ihn wieder laufen gelassen | Igel abends ...mehr über unseren → Heimerdinger Wald bei Hemmingen |
weitere Fotos des Tieres im Glemstal:
26.09.2009 Hemmingen
Zeilwald_Bauernwald Richtung Eberdingen: mehr Fotos der Auswilderung vom
Igel Stupfi
27.10.2008
Schwieberdingen: mehr Fotos der 4 jungen Igel
05.11.2006
Schwieberdingen, Igel an der Realschule nachmittags um 14:20 unterwegs
18.09.2004 Schwieberdingen große Wiese am Felsenberg: ein Igel streunt
nachmittags in der Sonne durch die Wiese. Mehrere Fotos
►
Europäisches Reh
(Capreolus capreolus)
Rehe sehen Sie tagsüber selten im unteren Glemstal. Die beste Zeit
ist abends ganz kurz vorm Komplett-Dunkelwerden. Dann kommen sie aus Waldrändern
und Gebüschen plötzlich heraus und weiden auf den Wiesen. Allerdings nur, wenn
vorher keine Hunde dort vorbeigingen. Rehe wechseln zweimal jährlich ihr Fell: September/Oktober ins graubraune
Winterfell mit weißem Spiegel. April - Juni ins rötliche Sommerfell mit
gelblichem Spiegel. Im Hemminger Zeilwald lebt 2009 ein weißes Reh, das sogar
Junge hat. Fritz Plachetta erzählt von mehreren Sichtungen. Wir haben es aber
nicht gesehen.
Erwachsene Rehe im Sommer-, und Winterfell,
Bock und Geiß
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5.3.06 11:24:42 Markgröningen-Steinbruch Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/6400s, ISO400, RAW |
25.7.2008
Schwieberd.-Erddeponie Kamera: Canon EOS 40D / /100-400@400 20:30, F5.6, ISO1600, 1/160s |
25.7.2008
Schwieberdingen-Erddep. Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400 20:31, F5.6, ISO1600, 1/125s |
16.08.2011 Schwieberdingen Immental, Gagerbach, unten Foto Markus Hansen |
16.08.2011 Schwieberdingen Immental, Gagerbach, unten Foto Markus Hansen |
Reh (Capreolus capreolus) w. graubraunes Winterfell, reinweißer Spiegel im März ...mehr über den → Steinbruch in Markgröningen |
Reh (Capreolus capreolus) w.
rötliches Sommerfell im Juli ruhiges Grasen am Sommerabend (einjährige Geiß) |
Reh (Capreolus capreolus) w. die Rehdamen haben kein Gehörn (Geweih) (einjährige Geiß) |
ein Rehbock mit Gehörn (Geweih)
...mehr über das Gebiet |
eine Rehgeiß frisst Blätter. Markus Hansen schreibt dazu: "Ich saß nur ca. 15m weit weg im Gras und konnte 3 Rehe und ein Böckle beobachten während ca. einer halben Stunde. |
Rehspuren
sind die häufigsten Spuren im Schnee in den
Hemminger Wäldern. Sie
queren die Waldwege und gehen nicht entlang der Waldwege.
Wenn die Rehe ruhig gehen sind die beiden Schalen parallel statt gespreizt.
Ich finde es schwer, mir vorzustellen wie das Reh läuft, dass die Spuren so
aussehen wie unten und diese Spuren immer gleichweit auseinander sind.
Vermutlich sind diese Paare von Fußabdrücken immer jeweils ein Vorder- und ein Hinterfuß.
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22.11.2008 Hemmingen-Zeilwald Kamera: Fuji Finepix F30 |
22.11.2008 Hemmingen-Zeilwald Kamera: Fuji Finepix F30 |
06.08.2011 Markgröningen bei der ICE-Strecke Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
28.07.2012 Schwieberdingen NABU Stückle Burgstall Kamera: Fuji Finepix F200 |
Rehspuren im Schnee: Ganz typisch: eine Rehspur quert den Waldweg (während Fuchs, Dachs und Hase den Waldweg benutzen.) |
Rehspuren im Schnee: Reh im ruhigen Gang nach links. die 2 Schalen sind parallel Abstand ca. 50 cm. Der einzelne Abdruck ist ca. 7 cm lang. Die Spur verrät ob ein Reh langsam lief oder flüchtete: parallele Schalen zeigen ruhigen Gang. Sonst sind die Hufe gespreizt. |
Rehspuren am Apfelbaum: Die Rehe fressen die Blätter vom Apfelbaum, aber nicht die Äpfel ...mehr über unsere → Baumarten im Glemstal |
Biotop-Aktion am Burgstall: Lino Trinkmann findet Kieferknochen vom Reh und
bespricht das mit unserem Jäger Mandred Herda ... mehr über unser → NABU Grundstück Burgstall |
Das Gehörn (Geweih) der Rehböcke
fällt im November ab und es bildet sich ein
neues Gehörn mit Bast. Die Basthaut stirbt nach Abschluss der Geweihbildung ab
und wird dann vom Bock durch Reiben an Büschen und jungen Bäumen von der
verbleibenden Knochenmasse entfernt. Beim einjährigen Bock sind die Geweihstangen als einfacher,
unverzweigter Spieß ausgebildet. Zwei- und mehrjährige Böcke haben Geweihstangen
mit jeweils zwei, maximal drei Sprossen. Ab Mitte Mai beziehen die Rehe ihre
Reviere und verteidigen diese gegen andere Böcke. Die Paarungszeit ist
Ende Juli bis Anfang August.
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24.7.2009 Hemmingen Zeilwald, über die Strasse Hochdorf-Eberdingen Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
29.01.2012 Schwieberdingen Räuschelbachtal "Münchinger Tal" Kamera: Fuji Finepix F200 |
5.3.06 11:24:40 Markgröningen-Steinbruch Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/6400s, ISO400, RAW |
5.5.05 Markgröningen-Steinbruch Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F5.6, 1/640s, ISO400, |
4.5.2011 Hemmingen Zeilwald, südl. Waldrand Foto von Romeo Cotrus |
Rehe verstecken sich gerne im Kornfeld. Das Gehörn verrät diesen Rehbock |
Im November fällt das alte Gehörn ab. Lino Trinkmann zeigt ein Gehörn von einem jungen Rehbock. Hatte unser Jäger Manfred Herda für die Kinder dabei. |
Im Winter bildet sich ein neues Gehörn mit Bast: älterer Rehbock (Capreolus capreolus) im März ...mehr über den → Steinbruch in Markgröningen |
Im Mai ist das neue Gehörn fertig und von der Basthaut
befreit.
Dieser ältere Rehbock
ist bereit zur Revierverteidigung |
ein lebendiges Einhorn im Hemminger Zeilwald ...mehr über unseren → Zeilwald in Hemmingen |
Nachwuchs bei den Rehen
Mitte Mai werden Jungtiere geboren, meistens 2 pro Geiß. Die Rehfamilie
im Steinbruch Markgröningen blieb über den ganzen Winter zusammen bis zum darauf folgenden
Februar. Normalerweise lief die Mutter vorne, dann kamen die beiden
Halbwüchsigen. Der Papa trottete mit deutlichem Abstand hinterher. Wenn
Sie sich gestört fühlen, suchen alle mit Riesensätzen das Weite. Ab Ende Februar
gingen die Halbwüchsigen eigene Wege. Papa und Mama blieben aber zusammen.
Ältere Böcke gelten als recht standorttreu. Vor allem wenn ein weibliches Tier in der
Nähe ist. Im Siegental bilden die Rehe im Winter größere Familienverbände.
Wir haben 6 auf einmal fotografiert bei der Heide IV im März.
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22.10.05 11:01 Markgröningen-Steinbruch Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 |
19.2.06 11:06 Markgröningen Steinbruch Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/1600s, ISO400, RAW |
Reh (Capreolus capreolus) Die Mutter mit den 2 Halbwüchsigen im Oktober der Papa trottet mit deutlichem Abstand hinterher ...mehr über den → Steinbruch in Markgröningen |
diese junge Rehdame lebt versteckt, ist aber neugierig |
Verschiedenes zu Rehen
Herr und Dame haben einen praktisch identischen Bewegungsablauf
(siehe die Fotos obere beiden Reihen jeweils linkes Bild). Bewegungsstudie
unten.
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5.3.06 11:24:42 Markgröningen-Steinbruch Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/6400s, ISO400, RAW |
5.3.06 11:24:40 Markgröningen-Steinbruch Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/4000s, ISO400, RAW |
5.3.06 11:24:42 Markgröningen-Steinbruch Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/6400s, ISO400, RAW |
28.01.2011
Schwieberdingen Glemstal-Markt Kamera: Canon EOS 5D MkII / 24-105 |
Beginn des Sprungs |
der Herr in derselben Bewegung bei "Schneechaos in Baden-Württemberg" lt. Nachrichten |
die Flugphase |
Eine Salzlecke für Rehe. Der Jäger Manfred Herda sagt: Die Rehe brauchen die Mineralien beim Fellwechsel |
Monika Borówka schreibt mir am 23.7.2012:
"ein Jäger hat nicht nur die „Spinne“ (Gesäuge) im Auge, wenn
man das Alter von Ricken bestimmt sondern äußere Merkmale wie das Gesicht, ist
es jugendlich oder eher weise, welche Farbe hat das Fell, wie ist das äußere
Erscheinungsbild. (Wie beim Menschen: geht der schwungvoll, dynamisch oder
schlurft er in gebückter Haltung, Falten im Gesicht usw.)
Das Gehörn, der Bock hat kein Geweih, dient nur ungenügend zur Altersbestimmung.
Am deutlichsten kann man das Alter anhand der Zähne und deren Abnutzung
erkennen. Aber dazu bedarf es eines Schusses im Vorfeld."
weitere Fotos des Tieres im Glemstal:
25.07.2010 Markgröningen
Glemstal, Steinbruch ein Rehbock hinter Blumen (schönes stimmungsvolles
Foto)
09.05.2010 Schwieberdingen:
Reh grast tagsüber beim Tennisplatz
13.02.2010 Markgröningen
Glemstal beim Siegfriedsfels, Reh (Capreolus capreolus), m. Bast am Geweih im Februar
(älterer Rehbock)
09.08.2009 Hemmingen
eine Rehgeiss beim Zittlesbrunnen, aber rotbraun statt weiss
24.07.2009 Hemmingen
Zeilwald
Zeilwald Richtung Eberdingen, über die Strasse Hochdorf-Eberdingen
mindestens
2 Jahre alter (rotbraunen) Rehbock
25.07.2008
Schwieberd.-Erddeponie,
Reh in ruhigem Gang an der Erddeponie, rötliches Sommerfell im Juli
08.03.2008 Markgröningen Die 3 Rehe auf der steilen Trockenwiese oberhalb Talhausen waren
ganz unerschrocken. Blieben stundenlang. Knabberten an der Büschen.
10.02.2008 Markgröningen, einzelnes Reh spätabends im Glemstal Steinbruch
16.03.2008 Markgröningen
Siegental:
Fünf Rehe flüchten ins Gebüsch bei der Heide IV. Foto von Dennis Heidrich
24.03.2007
Markgröningen
Siegental Sieben Rehe bei Heide IV im Siegental
10.03.2007 Markgröningen
Steinbruch 2 halbwüchsige Rehe in der Abendsonne vor dem Steinbruchfels
2006:
31.03.2006 Markgröningen
Steinbruch Die
Rehdame vom Steinbruch
19.02.2006 Markgröningen
Steinbruch
Markgröningen Rehpapa + 2 Rehkids
19.02.2006 Markgröningen
Steinbruch
Markgröningen der Rehpapa im Februar
28.01.2006
Markgröningen
Steinbruch Markgröningen Rehpapa im Januar von der Seite
im Schnee. Man erkennt gut den Bast am Geweih
28.01.2006
Markgröningen
Steinbruch Markgröningen weibl. Reh: schöne Bewegungsstudie von der Seite
2005:
22.10.2005 Markgröningen
Steinbruch :Markgröningen Die Mutter mit den 2 Halbwüchsigen:
immer auf dem Sprung
22.10.2005 Markgröningen
Steinbruch
Markgröningen der
Rehpapa trottet seiner Familie hinterher und hat noch sein Geweih
23.04.2005
Markgröningen Steinbruch . 2 aufgescheucht flüchtende Rehe von hinten. Hatte ich
mal als gutes Rehfoto empfunden.
01.04.2005 Markgröningen Wiese h.
Pferdekoppel: einjähriger Rehbock mit Bast und Waldvergissmeinnicht
01.04.2005
MarkgröningenWiese h.
Pferdekoppel: drei Rehe grasen am Waldrand
27.02.2005 Markgröningen,
Steinbruch: Rehdame schaut her. Noch sehr weit weg
16.02.2005 Unterriexingen: 3 Rehe
im Schnee: mein erstes fast brauchbares Reh-Gruppenbild
23.01.2005 Markgröningen zw.Steinbruch
und ICE: Rehplätz und Rehspuren im Schnee
19.12.04,
Schieberdingen-Erddeponie Rehspur
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►Feldhase
(Lepus Europeus)
Die beste Zeit zur Beobachtung von Feldhasen im unteren Glemstal ist
spätabends kurz vorm Dunkelwerden. Dann kommen sie aus ihrer Deckung heraus und
weiden auf den Wiesen und Feldern. Oder hocken auch einfach stundenlang
unbeweglich nur so da. Auf einem 1-stündigen Spaziergang Mitte März spätabends
sehen Sie auf den Feldern rund um Schwieberdingen elf Hasen. Diese kommen
paarweise oder als Single zum Fressen.
Begegnung im Schnee:
Zwei Feldhasen waren im März tagsüber bei strahlendem Sonnenschein und bei 15 cm Schnee im
Glemstal unterwegs. Erst kam der
Hase 1 um die Ecke, sieht mich unvermutet auf dem Weg stehen und geht ab nach rechts. Vier
Sekunden später kommt Hase 2 (etwas kleiner, also wohl der Herr) um die Ecke, stutzt und geht ab nach links. Dann
haben beide knapp außerhalb meines Gesichtsfelds gewartet. Nur die Ohren waren
zu sehen. Nach einigen Sekunden ist dann der Hase 2 schnell zum anderen
und dann sind beide abgedüst.
Hase 1 kommt um die Ecke und stutzt |
... und ab nach
rechts |
4 sec später kommt Hase 2 um die Ecke und stutzt | ... und ab nach links |
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5.3.06 11:18:38 Markgröningen-Steinbruch Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/8000s, ISO400, RAW |
5.3.06 11:18:39 Markgröningen-Steinbruch Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/8000s, ISO400, RAW |
5.3.06 11:18:43 Markgröningen-Steinbruch Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/8000s, ISO400, RAW |
5.3.06 11:18:45 Markgröningen-Steinbruch Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/8000s, ISO400, RAW |
Gesichtsfeld 360° Ohrenspitzen schwarz gespaltene Oberlippe ("Hasenscharte) ...mehr über den → Steinbruch in Markgröningen |
Feldhasendame im langen , dichten Winterfell, hat lange Hinterläufe (Keulen) macht typische Spur im Schnee |
Der Herr ("Rammler") ist ca. 1/3 kleiner als die Dame | Im April und Oktober wechseln Hasen auf Sommer-/Winterfell |
Hasenspuren im Schnee zeigen Vierergruppen, Neunzig-Grad-Kehren und Riesensätze bis zu 120 cm.
Derartige Vierergruppen an Spuren gehören zu einem Feldhasen. Die
Hasenpfote wird dabei offenbar normalerweise nur an den Zehen aufgesetzt. Nun
ja. Der Schnee ist ja auch ziemlich kalt.
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24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald Kamera: Fuji Finepix F30 |
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald Kamera: Fuji Finepix F30 |
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald Kamera: Fuji Finepix F30 |
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald Kamera: Fuji Finepix F30 |
Hasenspur:
Vierergruppe "Hoppellänge" ca. 40 cm |
Hasenspur:
Vierergruppe Länge links ca. 8 cm rechts ca.6 cm |
Hasenspur entlang des Wegs, Rehspur kreuzt | 90° Richtungsänderung der Hasenspur. Hintere Hasenpfoten voll aufgesetzt. |
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24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald Kamera: Fuji Finepix F30 |
17.1.2010 Münchingen Schwieberdinger Tal / Golfplatz Nippenburg Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
Vierergruppen
entlang des Weges ca. 1,20 m Sätze |
Spuren einer nächtlichen "Hasenparty" im Schnee wie Johannes Völlm das nennt |
Wenn man tagsüber der Deckung eines Hasen (eine Mulde, oder eine Fahrspur im Feld) zu nahe kommt, dann flüchtet er erst im letzten Moment (< 4m) und schlägt auf der Flucht Haken.
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25.03.2012 Hemmingen Zeilwald Foto Markus Hansen |
4.4.05
Schieberdingen-Vöhingen Kamera: Canon EOS 20D / EF70-300 OS IS @ 300 F5.6, 1/160s, ISO400, Freihand |
19.2.06 11:31 Markgröningen NABU-Teich Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/200s, ISO400, RAW |
19.2.06 11:31 Markgröningen NABU-Teich Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/200s, ISO400, RAW |
18.3.06 18:39 Schwieberdingen Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/160s, ISO400, RAW |
Markus Hansen schreibt: "ist mir heute morgen an meiner Linse
vorbeigehoppelt, einen Moment stutzig sitzen geblieben und dann doch lieber
weiter in eine andere Richtung." ... mehr über unseren |
hockt tagsüber regungslos auf dem Feld, flüchtet erst im letzten Moment | oder steht still am Waldrand neben dem Radweg | Die Radfahrer vom Glemsmühlenradweg haben ihn
(und mich) nicht gesehen. |
Spätabends (siehe die langen Schatten) kommen die Hasen auf die Schwieberdinger Felder |
Wildlebende Kaninchen kennen wir bisher nicht im Glemstal. Das nächste und einzige mir bekannte Vorkommen ist in Kornwestheim (Vördere). Dort sind die Kaninchen anhand der Erdbauten und der umfangreichen Fraß-spuren an der Baumrinde leicht zu bestimmen.
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08.03.2013 Hemmingen Kamera: Aldi Wildkamera Foto: Markus Hansen |
25.03.2012 Kornwestheim Vördere Kamera: Fuji Finepix F200 |
ein kaninchenartiges (!) Tier am Dachsbau. Wildlebende Kaninchen kennen wir bisher nicht im Glemstal. Das einzige mir bekannte Vorkommen im Großraum Stuttgart ist in Kornwestheim (Vördere). Vielleicht zeigt der Film unserer Fotofalle einen jungen Feldhasen.
... mehr über unsere |
Auf der Vördere gibt es wildlebende Kaninchen (!) Wohl die einzige Stelle im
Großraum Stuttgart. Die Kaninchen nagen im Winter an der Baumrinde |
Hauptfortpflanzungszeit der Feldhasen ist im Januar und Februar. Dann kann man sie tagsüber auf offenem Feld beobachten. Während der Paarungszeit kämpfen männliche Hasen um eine Häsin (Rivalenkämpfe). Von Januar bis September hat die Häsin etwa alle 38 Tage einen „heißen“ Tag. Dann sammeln sich die männlichen Hasen um sie und es kommt zu einem langwierigen Paarungsspiel mit wetteifernden Verfolgungsjagden und herumtollenden Rangeleien, bei welcher der anhaltend flüchtenden Häsin von einer langsam abnehmenden Zahl von Rammlern nachgestellt wird. Das schnellste Männchen hat am Schluss dieser Runde die Chance einer nur wenige Sekunden dauernden Begattung. Zwischen den heißen Tagen wird die Häsin oft von einem Rammler begleitet.
Weitere Beobachtungen des Tieres im Glemstal:
28.01.06 Markgröningen Steinbruch Hase
fliegt übern Schnee. Alle Gliedmassen in der Luft, gutes Foto
28.01.06 Markgröningen Steinbruch
2 Hase im Schnee am Anfang eines Sprungs
20.09.05
Schwieberdingen Scheerwiesenw., Feldhase sitzt in der Abendsonne
09.08.05
Schwieberdingen Vöhingen:
Feldhase sitzt
vor Stoppelfeld
27.03.05
Schwieberdingen Süd:
Osterhasenserie: Hase versteckt sich und Hase von hinten. der Osterhase am
Ostersonntag. Foto schön farbig und von der Seite. Ganz leichte Unschärfe
19.02.05 Schwieberdingen
Neumühle: mein erstes Foto. Spätabends im Schnee
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►Spitzmausarten
(Soricidae sp.)
Die Gattung
Weißzahn-Spitzmaus (Crocidura sp.) ist offenbar verbreitet im Glemstal
Dennis Heidrich aus Schwieberdingen hat am Weihnachtstag dieses sehr schöne
Foto einer Spitzmaus in Schwieberdingen gemacht. Er schreibt mir am 17.12.2010:
"das kleine Ding hüpfte in Schwieberdingen auf den Feldern der Hülbe rum,
genauer gesagt bei den Gärten zwischen Schwieberdingen und Richtung Münchingen."
Eindeutig eine Spitzmaus der Gattung Weißzahn-Spitzmaus (Crocidura sp.).
In Mitteleuropa kommen drei Arten von Weißzahn-Spitzmäusen vor: die Feldspitzmaus (Crocidura
leucodon), die Hausspitzmaus (Crocidura russula) sowie die
Gartenspitzmaus (Crocidura suaveolens). Die Arten sind schwer auseinander
zu halten. Eigentlich ist das Glemstal etwa 20 km zu weit nördlich des in
Wikipedia gezeigten
Verbreitungsgebietes der Gartenspitzmaus. Demnach kommt die
Gartenspitzmaus im Glemstal wohl nicht vor. Nach den Verbreitungskarten kommt
dann vor allem die Feld-Spitzmaus in Frage. Die Feld-Spitzmaus hat eine
deutliche Farbgrenze zwischen graubraunem Oberfell und weißem Bauch. Sie lebt in
Äckern, Wiesen, Rasen mit niedriger Vegetation und viel Sonne. Die
Haus-Spitzmaus hat eine verwaschene Farbgrenze zwischen graubraunem
Oberfell und gelbem/braungrauem Bauch. Sie lebt offenbar nur in menschlichen
Siedlungen.
Eine der Weißzahn-Spitzmaus-Arten lebt offenbar in unserem Garten in der
Sandsteinmauer.
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24.12.2007 Schwieberdingen Felder bei der Hülbe Foto von Dennis Heidrich |
01.10.2011 Schwieberdingen Gartenstr. Kamera: Canon EOS 5D MkII /100-400 |
27.11.2010 Schwieberdingen Gartenstrasse Kamera: Canon EOS 5D MkII /300x1.5 |
27.11.2010 Schwieberdingen Gartenstrasse Kamera: Canon EOS 5D MkII /300x1.5 |
27.11.2010 Schwieberdingen Gartenstrasse Kamera: Canon EOS 5D MkII /300x1.5 |
eine Spitzmaus aus der Gattung Weißzahn-Spitzmaus (Crocidura sp.) von Dennis Heidrich fotografiert in Schwieberdingen auf dem Feld, in der Nähe von Schrebergärten. Etwa 200 m vom Ortsrand. |
eine Spitzmaus 2011 in unserer Trockenmauer: auffallend lange Schnauze, dunkler Strich auf der Schnauze, Schnauze vorne ähnlich zu einem Schweinerüssel: Spitzmaus aus der Gattung Weißzahn-Spitzmaus (Crocidura sp.). Ähnlich zur Hausspitzmaus (Crocidura russula) |
eine Maus in unserer Sandsteinmauer im Garten: auffallend lange Schnauze,
dunkler Strich auf der Schnauze: Spitzmaus aus der Gattung Weißzahn-Spitzmaus (Crocidura sp.) |
dieselbe Maus: spitze Ohren mit einem weißen Rand, auffallend winzige Augen, Schnauze vorne ähnlich zu einem Schweinerüssel: Spitzmaus aus der Gattung Weißzahn-Spitzmaus (Crocidura sp.) |
dieselbe Maus: weißer Bauch: Spitzmaus aus der Gattung Weißzahn-Spitzmaus (Crocidura sp.) |
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29.4.2009 Schwieberdingen NABU Raum in der Hauptschule Kamera: Fuji F100 |
1.6.2011 Schwieberdingen Peter v. Koblenzstr. Kamera: Fuji Finepix F200 |
ein altes
Spitzmaus-Präparat aus der Gattung Weißzahn-Spitzmaus (Crocidura sp.) Fundort und -Datum unbekannt ...mehr über unseren → NABU-Raum in Schwieberdingen |
eine tote Spitzmaus auf dem Weg beim Terrassenhaus |
Wasserspitzmaus | Rolf Hackenbruch vom NABU Markgröningen hat in der Glems bei der Pferdekoppel Wohlleber die Wasser-Spitzmaus beobachtet. Wenn Sie auf dem Rücken schwimmt, sieht man ihren weißen Bach. Das war nach seinen Angaben etwa in den 1970er Jahren. (Berichtet auf der Maiwanderung 2008) |
►Maulwurf (Talpa
europeae)
Die Hügel sieht man häufig auf den
Wiesen im Glemstal. Der Maulwurf selbst ist noch nicht fotografiert.
Johannes Völlm stellt eine interessante Frage auf der →
NABU-Wanderung am 17.Januar 2010:
"Wie schafft es der Maulwurf, die Erde aus dem Loch zu schaffen. Kriecht er dazu
wieder rückwärts? Komisch!"
Kerstin Cotrus schreibt mir am 15.5.2011:
"Erna Plachetta hat uns angerufen und erzählt, dass ein gut erhaltener (leider)
toter Maulwurf am Heimberg liegt. Romeo hat Fotos davon gemacht".
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12.3.06 17:13 Schwieberdingen Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400 F7.1, 1/500s, ISO400, RAW |
15.5.2011 Schwieberdingen Heimberg, beim grünen Klassenzimmer Foto von Romeo Cotrus |
15.5.2011 Schwieberdingen Heimberg, beim grünen Klassenzimmer Foto von Romeo Cotrus |
15.5.2011 Schwieberdingen Heimberg, beim grünen Klassenzimmer Foto von Romeo Cotrus |
Maulwurfshügel im Winter |
Maulwurf: ein interessantes Gebiss ...mehr über unsere → Naturdenkmal Heimberg |
Maulwurf ...mehr über unsere → Naturdenkmal Heimberg |
Maulwurf Die Grabhand mit Krallen ...mehr über unsere → Naturdenkmal Heimberg |
Mehr Fotos vom Maulwurf im Glemstal:
15.5.2011 Schwieberdingen
Heimberg, beim grünen Klassenzimmer, toter
Maulwurf
►Wildschwein (Sus scrofa)
Sie sehen im Glemstal öfter mal Wühlspuren in den
Wäldern (am Bärensee, Rotenackerwald, Muckenschupf), aber nie ein Tier
Auf der Heimfahrt von einer
Nachtwanderung am Bärensee haben wir am Straßenrand im oberen Glemstal beim
Bärensee drei Wildschweine gesehen. Eine Mutter mit zwei Jungen. Leider ist das
Foto trotz maximaler Bildbearbeitung unglaublich schlecht. Wir merken uns: nie
durch die Autoscheibe fotografieren. Die Wildschweinspuren im Rotenackerwald im April 2008 waren frisch
und von mehreren Tieren im ruhigen Gang. Irgendwo an dessen Ende wird die Rotte
liegen und tagsüber dösen. Spuren haben wir
2008 auch im Muckenschupf beobachtet. Eine
Fledermausbeobachtergruppe unter Leitung von Fr. Paliocha hat Anfang 2008 abends
eine Rotte von 10 Wildschweinen im Gänsemarsch am Rotenackerwald beobachtet. Das
ist wohl dieselbe Rotte, die auch Spuren im Muckenschupf und sogar auf
Heide I hinterlässt.
Unser Revierförster Hr. Steinacker
(Revier Markgröningen, Schwieberdingen u.a.) meint: "Wildschweine liegen tagsüber in einer Dickung und verlassen sich auf ganz ihre
Tarnung. Die Wildschweine reagieren erst sehr spät. Man ist da fast schon in der Gefahr, auf die draufzutreten."
Er ist aber noch nie von Wildschweinen angegriffen worden. Wobei wenn so ein
Mordskeiler mit 80 kg vor einem stehe, so arg wohl sei einem da nicht. Eine
Rotte hat 15-20 Tiere. Manchmal auch 25. Angreifen tun eher die weiblichen
Tiere, um ihre Jungen zu schützen. Auf der
Maiwanderung 2008 des NABU
Markgröningen fiel uns an der Leudelsbachmündung auf: Wildschweine hatten
die Zwiebeln vom Aronstab herausgewühlt und abgefressen.
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20.8.2008
22:30 Bärensee Kamera: Canon EOS 20D / EF 70-300 DO, Blitz Foto von Andreas Gölzer |
23.11.2008
Hemmingen-Eulenbergwald Kamera: Fuji Finepix F30 |
24.10.2009 Markgröningen Rotenackerwald Kamera: Fuji Finepix F100 |
1.9.2010 Markgröningen Rotenackerwald, Ostseite Kamera: Fuji Finepix F200 |
Unser bisher einziges Foto von Wildschweinen in
freier Wildbahn im oberen Glemstal: links die Mutter (siehe das Auge), rechts ein junges Tier |
So sieht eine Wildschweinspur
im Winter aus: eine ca. 40 cm breiteWühlstrecke im Waldesinnern. Sie sehen aber kaum Fußabdrücke |
So sieht eine Wildschweinspur im Sommer aus: der Wegrand sieht dann aus wie umgegraben. Oft sind die Wühlspuren entlang der Wege. Sie sehen aber kaum Fußabdrücke Wahrscheinlich leben die Wildscheine in der Dickung der Rodungsfläche bei der Markgröninger Allee ...mehr über unseren → Rotenackerwald bei Markgröningen |
Ganz selten sehen Sie eine gute Spur im Schlamm auf dem Weg: Könnte eine
Wildschweinspur sein. Bin mir nicht sicher. Aber was soll es sonst sein? ...mehr über unseren → Rotenackerwald in Markgröningen |
... mehr über unsere
Die NABU-Tümpel im Zeilwald werden im Herbst 2012 von Wildschweinen als
Wildschweinsuhle genutzt. Die Wildschweine empfinden das sicher als schönes
Wildschweinbiotop wegen der vielen ganz nahe gelegenen neuen Maisäcker vom
Biogas-Mais und den Eicheln.
20.10.2012 Hemmingen
Zeilwald, NABU Feuchtbiotop
Kamera: Canon EOS 5D MkIII / 100-400
20.10.2012 Hemmingen
Zeilwald, NABU Feuchtbiotop
Kamera: Canon EOS 5D MkIII / 100-400
20.10.2012 Hemmingen
Zeilwald
Foto: Ralf Trinkmann
Wildschweinspur im Schlamm
am Waldtümpel
... mehr über
→
NABU Feuchtbiotop im
Zeilwald
zwei der drei Tümpel wurden in den 1980er Jahren mit Folie angelegt
... mehr über den
→
Zeilwald
in Hemmingen
→
NABU Feuchtbiotop
im Zeilwald
Jörg misst einen Pilz an einer alten Eiche
→
Pilze
in Hemmingen
→
Baumarten
in Hemmingen
Wolfgang Schwarz berichtet im
März 2010 auf der JHV
des NABU Schwieberdingen-Hemmingen:
- Im Hemminger Wald gibt es mehrere Wildschweinrudel. Z.B. in der Tannenschonung
bei der alten Römervilla im Bauernwald.
mehr Fotos des Tieres im Glemstal:
06.04.2008 Markgröningen-Rotenackerwald
Wildschweinspuren
im
Rotenackerwald
Natur im Glemstal:
Fauna im Glemstal (aufs Foto klicken) |
Flora im Glemstal (aufs Foto klicken) |
Landschaft im Glemstal (aufs Foto klicken) |
Aktuelle Sichtungen im Glemstal (aufs Foto klicken) |
NABU Aktionen im Glemstal (aufs Foto klicken) |
die
Welt außerhalb des Glemstals (aufs Foto klicken) |